EINFACH MAL ABSCHALTEN. RELAXEN BEI MASSAGE&EMS

5/6/2019

Beim Thema Massage scheiden sich die Geister. Entweder trifft man auf Menschen, die es mögen ab und dann ‚durchgeknetet‘ zu werden oder auf solche, die es nicht als entspannend empfinden, wenn sich eine (meist unbekannte) Person seinen Muskelpartien widmet.  Ich persönlich kann bei einer Massage fabelhaft entspannen. Zwischendurch im stressigen Alltag oder bei akuten Beschwerden. Eine Massage ist für mich oft ein Wundermittel, um Energie zu tanken.

Doch neben Arbeit, Familie, Sport und den sonstigen Aktivitäten, die im Alltag auf einem Warten, ist die Hürde noch einen weiteren Termin zu vereinbaren und diesen im Tagesablauf unter zubekommen oft hoch. Mit der Zeit lerne ich es zu schätzen, wenn die Wege kurz sind und viele Sachen auf einer Strecke zu erledigen sind.

Und da Entspannung im ohnehin hektischen Alltag niemals zu kurz kommen sollte, ist es von Vorteil, dass ich bei BodyOhm ebenso in den Genuss einer Rückenmassage kommen kann.  Manchmal frage ich bei der Trainingsvereinbarung ob im Anschluss noch eine Massage möglich wäre. Oder ich komme auch ohne vorangegangene Trainingseinheit. Eine gewisse Zeit benötigt das Studio als Vorlauf, denn die Massageliege benötigt etwas Vorbereitungszeit. Schließlich möchte man während des Massagevorgangs eine angenehme Wärme spüren. Bis zu 40 Grad kann die Liege warm werden. -Und Wärme ist ja bekannterweise ein wichtiges Element bei Entspannung und der Lösung von Verspannungen.

Zunächst wird die Relaxliege durch den Strom erwärmt. In Funktionsunterwäsche wird sich mit dem Rücken auf die ergonomisch geformte Liege gelegt. Die Beine können auf einem Würfel hochgelagert werden, ganz individuell, um den angenehmsten Liegekomfort zu erhalten.  Denn ich finde es gibt nichts Schlimmeres als in einer unangenehmen Liegeposition massiert zu werden. Wie bei dem EMS Trainingsgerät wird auch hier vor der ersten Anwendung eine gemeinsame Kalibrierung mit dem Trainer durchgeführt. Jeder Kanal, welcher die einzelnen Muskelpartien des Rückens ansteuert, kann individuell eingestellt werden, so dass der Anwender steuern kann, dass sich die Stromstärke überall über den Rücken verteilt gleich stark anfühlt. Dies hat den Vorteil, dass Regionen die verspannt, blockiert oder weniger stark ausgeprägt sind, adäquat angesteuert werden können. Abschließend ist auf dem Touchscreen ein Abbild der eigenen Rückenpartien zu sehen, welches der Trainer interpretiert und gemeinsam bespricht.

Demnach wird die Massage optimal und individuell auf den eigenen Rücken abgestimmt. Und dann kann es los gehen. Bei gedimmtem Licht und ruhiger Musik beginnen 30 Minuten Entspannung für den Rücken.

Analog zum Trainingsgerät kann auch hier der Anwender die Intensität jederzeit mit einer Fernbedienung selbstständig steuern.

Und wie sich das Ganze anfühlt? Wie eine tiefe Knetmassage.

Und vielleicht ist die EMS Relaxliege auch ein Tipp für diejenigen, die den direkten Körperkontakt meiden, aber dennoch nicht auf eine tiefenentspannte Rückenmassage verzichten möchten. Und ganz nebenbei wird nicht nur massiert, sondern die einzelnen Muskelpartien werden gleichzeitig auch gestärkt. Entspannung und Muskelstärkung. Für mich die perfekte Kombination und eines der Vorteile von EMS.

KEINE ZEIT FÜR EIN LANGES WORKOUT?

17/4/2019

Noch eine Session Cardio-EMS und dann ab in die Sonne. Wie oft lässt man die Sporteinheit kurz vor dem Abflug ausfallen, weil es einfach noch so viel zu erledigen gibt? 20 Minuten sind aber eigentlich immer noch drin.

WIE VIEL WISSEN INVESTIERST DU IN DICH? ÜBER DIE ROLLE DER MEDIZIN IM SPORT

9/4/2019

Fit bleiben kommt nicht von allein. Diese Aussage ist wohl niemandem neu. Wer langfristig gesund bleiben will, sollte aktiv an seiner Gesundheit mitwirken. In der heutigen Zeit gestaltet sich die Sportlandschaft vielfältig. Wer den aktuellen Überblick über Trainingsgeräte, Fitnesskurse und neue Workout-Methoden behalten möchte, muss regelmäßig Zeitschriften und Blogs lesen und medizinische Studien studieren. – oder eben auf die einmal im Jahr stattfindende FIBO fahren.

Auf der weltweit größten Fitness, Sport- und Gesundheitsmesse gibt es so ziemlich alles was der Sportbereich bietet. Verrücktes, Interessantes, Sinnvolles und durchaus auch Sachen die ich persönlich mit einem Augenzwickern betrachte. Aber auch beim Sport gilt: Die Geschmäcker sind verschieden.

So hatte auch ich mit meiner kleinen Familie dieses Jahr wieder die Möglichkeit die neuen Trends kennenzulernen und das eine oder andere Gerät auszuprobieren. Schnell verliert man sich in den Großen Hallen. Wer im Vorhinein das Programm nicht studiert hat, läuft Gefahr Stände zu verpassen, die man gerne besucht hätte. Wie jedes Jahr hatten wir uns auch diesmal einen klaren Fokus gesetzt: Gesundheit und Medizinische Fitness. Denn: nicht jede sportliche Betätigung führt automatisch zu einer Verbesserung der eigenen Gesundheit. So gibt es Übungen, Geräte und Methoden, die zwar einen hohen Spaßfaktor vorweisen, den Körper jedoch auch stark belasten können. Umso interessanter finde ich den Bereich der Medizintechnik, der sich mit dem Sportbereich beschäftigt. Geräte und Methodik werden aus medizinischen Sichtweisen entwickelt, überprüft, in Studien evaluiert und in vielen Fällen als zugelassenes Medizinprodukt zertifiziert.  „Medizin“ ist ein Begriff der von Vielen oftmals ausschließlich mit der Variabel „Krankheit“ assoziiert wird. Dabei sollte im Zeitalter der Schreibtischarbeit und hektischen Tagesabläufe der Medizinbegriff viel öfter positiv besetzt werden und nicht nur zur Anwendung kommen, wenn die Gesundheitliche Beeinträchtigung „behoben“ oder „geheilt“ werden muss.  Der Medizinbegriff – losgelöst von Medikamenten und Schmerzen – hin zu dem Faktor Sport, Spaß und Prävention.

Die Medizin nimmt heute einen großen Stellenwert ein, so auch (oder vielleicht auch sogar besonders) im Bereich EMS. Es gibt viele Studien zu der medizinischen Wirkung des Trainings mit dem Strom. Muskelaufbau, Gewichtsabnahme, Beckenbodentraining und Rückbildung. Themen die nicht nur relevant für die eigene Gesundheit sind, sondern auch noch medizinisch fundiert mit EMS bearbeitet werden können. Doch wie so oft findet man Theorie und Praxis nicht überall vereint. Wie so oft bei Trendsportarten gibt es eine Vielzahl an Geräten, deren Anwendung zwar mit Studien allgemein gerechtfertigt wird, aber nicht entsprechend angewendet werden und/oder nicht entsprechend hergestellt wurden. Wie oft informieren wir uns über die Herkunft und den Entwicklungsprozess von Geräten bevor wir diese anwenden? Wer fragt nach einer fundierten Studie zur Beckenbodengesundheit bevor er EMS Training bei Problemen im Beckenbodenbereich anwendet? Und wieso machen das nur wenige? Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Der Grundstein für unsere Zukunft. Mir geht es nicht darum. Geräte und Inhalte ständig zu hinterfragen. So gibt es durchaus Sportarten, bei denen ich persönlich auch nicht nach medizinischen Studien frage, bevor ich diese ausprobiere.  Bevor ich das erste Mal in die Laufschuhe gestiegen bin habe ich auch nicht im Vorhinein medizinische Studien studiert. Meine Fitnessstudio-Besuche tätige ich ebenso losgelöst von fortwährend neuen medizinisch fundierten Belegen.   Vielmehr soll dies ein Appel daran sein, nicht jeden neumodernen Trend auszuprobieren, ohne sich mit dessen Wirkung und Kontraindikatoren zumindest mal auseinander gesetzt zu haben. Spaß und Endorphine sollten nicht zu kurz kommen. Aber nicht um jeden Preis. Geräte und Techniken werden immer komplexer und neuartiger. Auch im Sport. Und falls es die Möglichkeit der Nutzung von Medizinprodukten im Sportbereich gibt, würde ich diese und dessen Wirkungsstudien stets bevorzugen als mich am Markt der breiten Masse zu bedienen. Denn schließlich ist mir meine Gesundheit viel zu wichtig, um diese am Ende durch sportliche Betätigung und neumoderne Geräte zu schädigen.  Gesunder Sport steht und fällt mit der richtigen Anwendung und dem Produkt.

Bei BodyOhm wird mit Stimawell EMS trainiert. Ein EMS Gerät, welches als deutsches Medizinprodukt geprüft ist. Die einzelnen Trainingsprogramme wurden von einem multi-professionellen Team wissenschaftlich konzipiert.

Wie man dies im Trainings-Alltag spürt? U.a. wird die Funktionalität des Gerätes sowie dessen Aufbau hinsichtlich der medizinisches Wirkung detailliert erklärt. Jede Muskelpartie kann individuell nach sportlicher und gesundheitlicher Verfassung mit dem richtigen Maß an Strom angesteuert werden, so dass es zu keiner Überbelastung kommen kann. Sollten sich während des Trainings medizinische Fragen stellen, die der Trainer im ersten Moment nicht exakt eruieren können werden diese mit dem beim Hersteller zuständigen Arzt besprochen und geklärt.

KRAFT SCHÖN UND GUT. ABER WAS MACHST DU FÜR DEINE AUSDAUER?

4/4/2019

„Wird dir das nicht irgendwann zu langweilig?“. Erst gestern hat mir eine Bekannte diese Frage gestellt. „Zweimal die Woche – immer die gleichen Übungen“? „Und kommt Dein Konditionstraining hierbei nicht zu kurz, Du bist doch immer so gerne zum Ausdauersport gegangen“. Und meine Antwort war: „Komm doch mal mit. Da siehst Du wie abwechslungsreich 20 Minuten sein können“.

So abwechslungsreich eine Trainingseinheit doch sein kann, dennoch mögen wir doch immer ein bisschen Routine. Bei dem einen ist es der immer freundliche Empfang am Eingang des Fitnessstudios, der andere hat ein bestimmtes Umziehritual und jemand anderes lauscht auf dem Weg zur Trainingsfläche einem bestimmten Song im Ohr, um in Trainingslaune zu kommen. So ist es auch beim EMS. Jeder hat ein Vorbereitungsritual: Ankommen, Sportunterwäsche anziehen, in den Anzug steigen, Elektroden anlegen, Wasser trinken und durchstarten. Spätestens wenn ich vom Trainer den Bauchgurt überreicht bekomme (damit die Bauchelektroden gut am Körper anliegen) spüre ich die Lust aufs Training. Sobald ich den Elektroden-Anzug am Körper trage liegt meine Konzentration voll und ganz auf dem Sport und ich lasse die Arbeit und den Trubel von Draußen vor der Tür.

Mein Training gestaltet sich – im Gegensatz zur Vorbereitung – nicht immer gleich. Abwechslung ist kein Muss aber jederzeit möglich. Wechselnde Übungen die ich gezeigt bekomme, mal leichter und mal anspruchsvoller. Mal mit kleinen Handgeräten, mal mit Stepper und nach einem sehr anstrengenden Tag oder bei großer Hitze auch einfach nur mal statisch. Das Ziel aller dieser Übungen: Muskelkräftigung. Der Trainer geht auf meine Wünsche und meine aktuelle körperliche Verfassung ein.

Neben dem Muskelaufbau habe ich schon immer gerne auch meine Ausdauer trainiert. Sei es beim Joggen in der Natur oder auf dem Stepper im Fitnessstudio. Um auch diese Komponente nicht zu vernachlässigen gibt es die Möglichkeit das EMS Training mit einem Workout auf dem Ellipsentrainer zu kombinieren. Der Effekt: Muskelaufbautraining und Cardio zugleich.  Die Intervalle der Stromimpulse unterscheiden sich von denen des klassischen EMS Trainings, um die Ausdauerfasern der Muskulatur gezielt zu trainieren. Und wenn man die 20 Minuten auf dem Ellipsentrainer besonders effektiv gestalten will, kann man in den Impulsphasen den einen oder anderen Sprint einlegen. Am Ende gibt es noch ein kurzes Cool Down Intervall welches sich wie eine angemessene Massage anfühlt.

Die Frage ob EMS nicht eintönig sei, kann ich somit mit einem klaren „Nein“ beantworten.

MIT WASSER ZUM ERFOLG

5/3/2019

Und… Warum Trinken so wichtig ist.

Damit die Elektroden den Strom besser zu den angesteuerten Muskeln leiten können, muss der Trainingsanzug angefeuchtet werden. Somit ist Wasser ein wichtiger Faktor, der Dein Training zum Erfolg führt. Von den fälschlichen Assoziationen mit Nässe, Kälte und Ungemütlichkeit habe ich bereits berichtet und dem einen oder anderen somit hoffentlich die letzten Zweifel zum Ausprobieren von EMS nehmen können.

Dem Element Wasser kommt jedoch noch eine weitere sehr wichtige Funktion zu. Nämlich in Form des Trinkens. Die meisten Personen trinken am Tag zu wenig.  Wie oft höre ich mich abends den Satz sagen: „Ich habe heute mal wieder viel zu wenig getrunken.“ Vor meiner Elternzeit stellten mir meine Kollegen morgens eine große Karaffe mit Wasser auf den Bürotisch, die mich bei der Steigerung meines Wasserkonsums unterstützen sollte. Und oft habe ich vor dem Nach Hause gehen noch schnell den Rest in Windeseile getrunken, um abends zu Hause berichten zu können, dass ich heute endlich mal genug getrunken hatte. Ich war noch nie eine Person die viel getrunken hat. Womöglich liegt dies in der Familie, gesund ist es dennoch nicht.

Besonders bei viel körperlicher und/oder geistiger Anstrengung ist die regelmäßige Wasserzufuhr immens wichtig, um leistungsfähig zu bleiben.  Und so ist es auch beim EMS. Eine Trainingseinheit von 20 Minuten ersetzt ein mehrstündiges Workout. Der Körper arbeitet auf Hochleistung. Die Muskeln werden durch den Strom ununterbrochen zum Arbeiten animiert. Damit dein Stoffwechsel bestmöglich arbeiten kann und Du deine Trainingsziele erreichen kannst, benötigt der Körper wie bei jedem anderen Training auch, Wasser.  Während des Trainings verbraucht der Körper einiges an Kalorien. Durch das Wasser bekommt er wieder Vitalität und Energie.

Somit ist das Trinken von Wasser vor dem Training genauso wichtig wie nach dem Training.  Oftmals ertappe ich mich nach meinem Gang ins Fitnessstudio dabei, dass ich nach Hause komme und meine im Vorhinein gefüllte Wasserflasche fast noch genauso viel Inhalt trägt wie vor dem Training. Ich denke schlichtweg beim Training nicht ans Trinken. Aber wieso ich dies so ausführlich an dieser Stelle beschreibe? Bei Bodyohm kann mir dies gar nicht passieren. Denn sobald ich durch die Tür komme steht bereits ein Glas Wasser für mich bereit. Noch vor dem Umziehen werde ich daran erinnert etwas zu trinken. Und das gleiche nachdem ich die Elektroden angelegt habe und ready für das Training bin. „Nimm noch ein Schluck“ höre ich Lutz sagen. Auch nach dem Abklatschen nach erfolgreich absolviertem Training kommt wieder der Hinweis auf das bereits wieder aufgefüllte Wasserglas. Ein Personaltrainer der rundum darauf achtet, dass der Körper genug Wasserzufuhr bekommt. Genau das richtige für mich. Und beim Verlassen des Studios kann ich neben dem Gefühl, ein gutes und vitalisierendes Workout absolviert zu haben auch noch behaupten, endlich mal wieder genug für meinen Wasseraushalt getan zu haben. [Wasser trinken kann übrigens auch gegen Muskelkater vorbeugen. Mehr hierzu und darüber, dass Muskelkater kein Indikator für ein gutes Training ist, gibt es in meinem nächsten Blogbeitrag]

WARUM MAN SICH IN EINEM EMS ANZUG IRGENDWIE ANDERS FÜHLT

18/2/2019

Oft werde ich gefragt, ob man sich in so einem nassen Anzug nicht komisch vorkommen würde. Einige vergleichen es mit einem Taucheranzug und denken man könne sich in Neopren doch nicht wirklich sportlich bewegen. Ich kann die vorbehalte zum Teil nachvollziehen. Mit einem sportlichen Workout verbindet man auf Anhieb wohl alles andere als Elektroden, Wasser, Funktionsunterwäsche und einen enganliegenden Anzug. Wenn man zum ersten Mal in einen solchen steigt kommt man sich auch etwas seltsam vor. So ging es mir zumindest. Darf man aber auch, schließlich ist EMS auch beim ersten Mal eine neue Erfahrung die sich somit auch einfach „neu“ anfühlen darf.

Der erste Blick in den Spiegel ist in der Tat etwas ungewohnt. Aber schon beim Hineinschlüpfen merkt man wie beweglich der Körper in dem Anzug ist. Kniebeugen, Arme strecken – gar kein Problem. Damit der Anzug nicht direkt auf der Haut anliegt bekommt man Funktionswäsche zum unterziehen. Der Anzug wird darüber gezogen. – Dieser ist dann schon einmal mit purem Wasser durchfeuchtet worden. Kaltes Wasser im Winter? Brrr.– Die nächste kritische Frage die eine Freundin mir vor einiger Zeit entgegenbrachte. Nein, das Wasser ist lauwarm. Ist also gar nicht schlimm. Und das Wasser wird benötigt, damit die Elektroden besser leiten. So kommt die maximale Stromkraft auch an den entsprechenden Muskeln an. Das Einsprühen, das Anziehen und das Anlegen der Arm- sowie Beinelektroden gehen ab dem nächsten Mal ganz schnell. Und man kommt sich nach dem ersten Training auch gar nicht mehr komisch vor. Vielmehr habe ich jedes Mal wenn ich in das Sportdress der besonderen Art steige das Gefühl etwas ganz besonderes für meinen Körper zu tun. Einfach mal etwas Anderes.

GUTE VORBEREITUNG = GUTES TRAINING

10/2/2019

Man könnte nun denken, dass ich als Lebensgefährtin eines EMS Studio Besitzers nicht als reguläre Trainierende gesehen werden kann. Dies kann ich mit bestem Gewissen Verneinen, denn Privates und Berufliches wird beim Training getrennt. Ganz professionell eben. Ich frage freie Termine an, werde genauso wie jeder andere gecoacht und werde bei der Härte des Trainings auch nicht geschont 🙂

Also habe ich vor meinem aller ersten Training auch das reguläre ‚Check-Up ‘ durchlaufen: Aufnahmegespräch, Analyse von Kontraindikatoren, Zieldefinition und Trainingsplanerstellung. Es gibt eine Liste an Kontraindikatoren, bei denen man EMS nicht durchführen sollte. Z.b. sind dies Indikatoren wie Bluthochdruck, oder ein Herzschrittmacher. Zudem wird die eigene Trainingshistorie erfasst. Dafür kann es sicherlich auch sinnvoll sein, Arztberichte mitzubringen – falls man welche hat. Sollten sich in dem Gespräch ärztliche Fragen ergeben, die nicht vor Ort geklärt werden können, bietet Lutz (der Trainer) an, bis zum nächsten Trainingstermin ärztlichen Rat einzuholen. Er steht hierzu im regelmäßigen Austausch mit dem Arzt, der den Gerätehersteller bei der Entwicklung des Trainingsgeräts (StimawellEMS) begleitet hat. Somit ist man stets auf der sicheren Seite. Denn Gesundheit wird bei BodyOhm ganz Groß geschrieben. Für mich einer der wichtigsten Punkte, denn leider bin ich schon auf Personen getroffen, die aufgrund mangelnder Anamnese schlechte Erfahrungen mit EMS gemacht haben. Bei mir lagen keine relevanten Kontraindikatoren vor. Meine Knieoperation vor etlichen Jahren stellte kein Hindernis dar. Dennoch hat man diesen Aspekt stets im Hinterkopf, so dass man auf etwaige Körpersignale achten kann. Diesen Punkt konnten wir ziemlich schnell abhaken. Schwanger war ich zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht. (EMS eignet sich übrigens perfekt zur Schwangerschaftsrückbildung, aber hierüber werde ich zur gegebenen Zeit berichten). Und dann kam die Frage nach meinen Zielen. Hmmm… Ergänzung zu meinem regulären Fitnesstraining. Muskelaufbau und Körperstraffung. Ich wollte mein bisheriges Sportprogramm nicht gänzlich durch EMS ersetzen (viele nutzen EMS 1-2 Mal die Woche als primäres Training) sondern ergänzen.  Als Hauptziele definierten wir letztendlich gemeinsam Folgende: Stärkung der Rückenmuskulatur (Durch das viele Arbeiten am Computer hatte meine Haltung etwas gelitten) und der Oberarme (diese kommen in meinem bisherigen Training meist zu kurz, da mir bei den entsprechenden Übungen oft Lust und Spaß fehlte). Und das Tolle beim EMS ist ja auch, dass ohnehin der ganze Körper trainiert werden kann. Dennoch macht es Sinn während des Trainings durch Übungen bestimmte Akzente zu setzten, wenn man das Augenmerk auf einzelne Muskelgruppen legen möchte. Und dann konnte es endlich losgehen... Mit dem Anlegen der Elektroden.

DIE AUS(WAHL) DES EMS STUDIOS

4/2/2019

STROM IST NICHT GLEICH STROM.

Das nächste Mal EMS sollte also in einem EMS Studio sein. Und nicht in irgendeinem Studio. Mittlerweile gibt es eine große Anzahl an solchen. EMS Ketten und Franchise Studios bieten an vielen Orten das Training mit dem Strom an. Jedoch war für mich eines klar: Ich war noch nie ein Freund von Fitnessketten und daher kamen gerade diese Anbieter nicht für mich in Frage.

Ich empfinde diese als zu unpersönlich. Oftmals definieren sich solche Einrichtungen über Dumpingpreise und Quantität anstatt über gute Beratung, Begleitung und Qualität. Und auch bei EMS-Studios gibt es diese Unterschiede. Wie ich bereits berichtet habe, komme ich aus einer Familie die sozusagen „vom Fach“ auf diesem Gebiet ist. Es gibt Unterschiede zwischen Niedrigfrequentem und Hochfrequentem Strom, Massenprodukte oder als Medizinprodukt zugelassene Geräte. Es gibt Studios, die das Gerät einfach auf volle Leistung stellen, damit die Kunden möglich viel spüren. Kontraindikatoren und gesundheitliche (Vor)belastungen werden zum Teil gar nicht besprochen. Und ich wusste wie wichtig all diese Faktoren sind, um ein effektives und vor allem gesundes Training absolvieren zu können. Mein Plan EMS in Hamburg in meinen wöchentlichen Trainingsplan zu integrieren, verfolgte ich mal mehr mal weniger. In den ganzen Werbeanzeigen hatte ich nicht das Gefühl, das Richtige zu finden und somit rückte die neue Trainingsform wieder in den Hintergrund. Bis zu dem Zeitpunkt als mein Lebensgefährte beschloss sein Personaltraining in einem eigenen EMS Studio anzubieten. Ein kleines privates Studio, fernab von Ketten und Serieneinrichtung. Meine Begeisterung war sofort geweckt. Und so begann meine aktive Reise in die EMS Welt.

DAS ERSTE MAL

28/1/2019

Mein erstes EMS Training liegt schon eine Weile zurück. Ich stamme aus einem Familienunternehmen in dem u.a. medizinische Geräte in Kombination mit Strom entwickelt werden. Meine erste Begegnung mit einem TENS Gerät hatte ich somit schon in meiner frühsten Kindheit. Wie es sich anfühlt Elektroden am Körper zu haben wusste ich somit schon bevor ich das erste Mal in einen EMS Anzug gestiegen bin...

Auch wenn das Gefühl nicht ganz vergleichbar ist, da beim EMS noch ein Anzug zwischen den Elektroden und der Haut ist und die Elektroden nicht direkt auf der Haut liegen. Ich war schon immer begeistert von der medizinischen Anwendung durch Strom. Auch während der Geburt meines Kindes hatte ich ein TENS zur Schmerzlinderung dabei. Da liegt es nah, dass ich diese Sportart unbedingt ausprobieren wollte.

Aber nun zu meinem ersten Erfahrungsmoment. Damals besuchte ich meinen Bruder zu Hause. Er fragte meine Schwester und mich ob wir das neue StimaWell EMS Gerät nicht ausprobieren wollten. Wir waren sehr verdutzt darüber, dass dies zu Hause im Wohnzimmer ginge. Aber tatsächlich hatte er das ganze Equipment vor Ort und drückte uns einen passenden Anzug in die Hand. Nach anfänglicher Skepsis, ob das Ganze bequem sei und ob wir darin nicht komisch aussehen würden sprangen ,wir in die Funktionsunterwäsche und in die Anzüge. Mein Bruder legte uns Elektroden an und sprühte uns mit Wasser ein. Zugegebenermaßen war dies im ersten Moment etwas kalt. Wir waren auch nicht vorbereitet auf das, was dort geschah. Zum Glück wird im EMS-Studio warmes Wasser benutzt, was auch wirklich angenehm ist (gerade in der kalten Jahreszeit!). Und dann wurde uns das Gerät gezeigt, die einzelnen Muskelpartien, die angesteuert werden, inkl. Erklärungen zu Funktion und Wirkungen. Also absolvierten wir ein paar Übungen im Wohnzimmer auf dem Teppich und neben herzlichen Lachen und viel Spaß, wuchs meine Begeisterung für das EMS-Training von Minute zu Minute.  Das sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich in einen EMS Anzug gestiegen bin. Das nächste Mal jedoch in einem EMS Studio.

DIE BLOGGERIN

21/1/2019

Sportliebhaberin. Immer auf der Suche nach etwas Neuem und Aufregendem. Mutter eines kleinen Jungen. Auf der Suche nach der perfekten Family-Work-Sport Balance...

Ich bin in den Mit-Dreißigern und war schon immer sportlich unterwegs. Schwimmen, Tennis, Joggen, Fitness... Sport war stets ein wichtiger Ausgleich in meinem Tagesablauf. Ohne Baby war dies noch spontaner und flexibler zu gestalten. Heute - als frische Mutter - bedarf es diesbezüglich etwas mehr Vorlaufzeit. Wie das alles dennoch ohne Stress unter einen Hut zu bringen ist, werdet ihr zukünftig in meinen Blog-Artikeln verfolgen können. - Denn EMS ist die perfekte Trainingsform für Personen, die eigentlich gar keine Zeit haben, weil sie ihr Leben so aktiv gestalten, sodass die 24h/Tag gar nicht dafür ausreichen, alles intensiv (er)leben zu können. (und natürlich auch für Diejenigen, die kurze Workouts bevorzugen)